Mit Warren Buffett am Kamin – Zitate berühmter Persönlichkeiten

Humor darf auch bei allem rund um's Geld, an der richtigen Stelle, nicht zu kurz kommen. Daher hier ein Ausflug in die Welt historischer Zitate, wie Sie von genannten Persönlichkeiten, genauso wie sie hier in Anführungszeichen gesetzt sind, tatsächlich gesagt wurden. Daraus entstand diese etwas andere, wirklich nicht ganz ernst gemeinte Geschichte. Zusammengesetzt aus Zitaten der berühmten Persönlichkeiten dieser Welt. Viel Spaß bei unserer Reise…

Neulich saßen wir zusammen ...

... bei dem ein oder anderen Glas Whisky in gemütlicher Runde am Kamin, lauschten dem Knistern des Feuers und sprachen über dies und das, was uns bewegt…

„Jeden Morgen stehe ich auf und gehe die Forbes Liste der reichsten Menschen in Amerika durch. Wenn ich nicht darauf bin, gehe ich zur Arbeit“ sagte Robert Orben.

Das kann ich auch nur empfehlen „Bleiben Sie nicht im Bett, außer wenn Sie im Bett Geld verdienen können“ ergänzte George Burns spontan.

Ihr habt gut Reden, doch wie schaffe ich es, während des Schlafens richtig Geld zu verdienen fragte ich.

"Die Frage, wie man reich wird, ist leicht zu beantworten. Kaufe einen Dollar, aber bezahle nicht mehr als 50 Cent dafür" sagte dazu der Börsenguru Warren Buffett.

Ich denke Warren muss es wissen, gehört er doch zu den drei reichsten Menschen der Welt und frage genauer nach wie er das meint.

"Reich wird, wer in Unternehmen investiert, die weniger kosten, als sie wert sind"

...meint er lapidar. Joa Mensch, das klingt ja einfach, aber muss man dabei etwas beachten?

"Man sollte nur in Firmen investieren, die auch ein absoluter Vollidiot leiten kann, denn eines Tages wird genau das passieren!" führt Warren näher aus.

Ich lache und gebe ihm Recht, wenn ich so an meine eigene Erfahrung mit der Industrie zurückdenke, doch…

„Am liebsten erinnere ich mich an die Zukunft.“

...wirft der Künstler Salvador Dali ein und bringt mich von meiner Vergangenheits-Träumerei ab.

Na ja, Künstler können ja manchmal ein wenig eigenwillig sein. Vielleicht hat er ja auch Recht und ich sollte nach vorn sehen und doch lieber mit normaler Arbeit Geld verdienen?

„Es gibt zwei Möglichkeiten, Karriere zu machen: Entweder leistet man wirklich etwas, oder man behauptet, etwas zu leisten. Ich rate zur ersten Methode, denn hier ist die Konkurrenz bei weitem nicht so groß.“ gibt der amerikanische Komiker Danny Kaye zum Besten.

Da hat Danny der Spaßvogel ja irgendwie auch Recht, ist das Dein Ernst frage ich.

„Was man ernst meint, sagt man am besten im Spaß.“

...haut der Dichter Wilhelm Busch raus, noch bevor Danny antworten kann und wir stoßen bei guter Laune zusammen an.

Aber ehrlich Leute, es muss doch auch leichter gehen richtig Kohle zu machen? Was ist mit Dir Warren, Du kannst mir bestimmt sagen, ob jetzt die richtige Zeit für Aktien ist?

"Die meisten Leute interessieren sich für Aktien, wenn alle anderen es tun. Die beste Zeit ist aber, wenn sich niemand für Aktien interessiert."

Aber jetzt boomt doch der Aktienmarkt, die Aktien steigen und alle kaufen…

"Der dümmste Grund eine Aktie zu kaufen, ist, weil sie steigt.“

Es geht doch schon lange mit den Kursen nach oben, die Wirtschaft boomt, da ist das Risiko doch gering, oder?

"Risiko entsteht dann, wenn Anleger nicht wissen, was sie tun." und da sage ich immer:

"Investiere nur in eine Aktie, deren Geschäft du auch verstehst."

Aber die Broker sagen doch alle kaufen, kaufen…

"Wer sich nach den Tipps von Brokern richtet, kann auch einen Friseur fragen, ob er einen neuen Haarschnitt empfiehlt."

Wir alle lachen beim Thema Friseur, liegt wohl auch ein wenig an der Frisur von Albert Einstein, der ja auch in unserer gemütlichen Runde sitzt.

Doch im Ernst Warren, Du hast doch Milliarden mit Aktien gemacht, was rätst Du mir?

"Regel eins lautet: Nie Geld verlieren. Regel zwei lautet: Vergesse nie die Regel Nummer eins."

Und wenn‘s doch mal schlecht läuft?

"Wenn jemand gute Aktien hat, wäre er verrückt, wenn er nur wegen eines Kursrückschlags verkaufen würde. Ich suche Unternehmen, die ich verstehe und von deren Zukunftsaussichten ich überzeugt bin."

"Eine Aktie, die man nicht 10 Jahre zu halten bereit ist, darf man auch nicht 10 Minuten besitzen."

Also Warren, kennst auch Du Zeiten in denen es mit Aktien mal nicht nur Aufwärts geht und rätst dann entspannt abzuwarten und sich zurücklehnen... Das beruhigt mich!

„Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.“ ergänzt Winston Churchill und alle nicken zustimmend, während Sie wohl an eigene Erfahrungen denken.

Aber Warren, bei Deiner Kohle ist Dir doch fast egal was Du kaufst, provoziere ich ihn leicht.

"Warum soll ich die zweitbeste Aktie kaufen, wenn ich die beste haben kann?" und glaube mir:

"Es ist schmerzlich auf so viel Geld zu sitzen. Aber noch schmerzlicher ist es, etwas Dummes damit anzustellen." Aber ich sage auch immer:

"Es ist besser ungefähr recht zu haben, als sich tödlich zu irren."

Also ist Handel mit Aktien nur etwas für schlaue Menschen?

„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ philosophiert Albert Einstein vor sich hin.

Also meinst Du Albert, dass es ja ohnehin keine schlauen Menschen gibt, stelle ich als rhetorische Frage in den Raum.

Seid Ihr alle der Meinung, dass Aktienhandel nicht der beste Weg zu Reichtum ist?

„Reich wird man nicht durch das, was man verdient, sondern durch das, was man nicht ausgibt.“ mischt sich Henry Ford ein.

So kann man das natürlich auch sehen und ich glaube bei dem freundlichen Buttler, der gerade Holz auf das prasselnde Feuer des Kamines legt, ein leichtes Schmunzeln erkannt zu haben und das, obwohl er sonst eher professionell, neutral und unbeteiligt über die Runde sieht. Er schaut sichtlich überrascht, als ich ihn in das Gespräch einbinde und frage, wie er das mit dem Geld macht.

Meine Herren, ich gehe zur Bank wenn ich Geld brauche, die haben genug, sagt er mit einem ironischen Grinsen im Gesicht.

„Eine Bank ist eine Institution, die Ihnen Geld leiht wenn Sie beweisen können, dass Sie es nicht benötigen.“ wettert Bob Hope, ein amerikanischer Komikerkollege von Danny Kaye.

Die Runde lacht und Bob hat ja, so makaber es auch klingt, wohl auch recht.

„Eines der seltsamen Dinge über das Leben ist, dass die Armen, die Geld am meisten brauchen, gerade diejenigen sind, die nie welches haben“, klinkt sich der US-amerikanische Schriftsteller Finley Peter Dunne in das Gespräch ein.

Ja, die Armen fallen wohl hinten runter setze ich an, doch J.P. Getty, zu seinen Hochzeiten wohl die reichste Person der Welt, fällt mir in's Wort und bringt es auf den Punkt:

„Wenn Sie der Bank 100$ schulden, ist das Ihr Problem. Wenn Sie der Bank 100.000.000$ schulden, ist das das Problem der Bank.“

Habt Ihr Euch schon mal überlegt, wie es wäre arm zu sein frage ich keck.

Das kenne ich sagt der ehemalige Profi-Fußballer George Best: „Ich habe eine Menge Geld für Alkohol, Frauen und schnelle Autos ausgegeben. Den Rest habe ich einfach verprasst.“

Ich sehe das völlig anders wirft Oscar Wilde ein: „Als ich jung war dachte ich, dass Geld das Wichtigste im Leben ist und nun, da ich alt bin, weiß ich es.“

Leute, was ist eigentlich Geld? Der olle bedruckte Papierlappen? „Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück – Null.“

Junge denke ich, das ist mal 'ne krasse Ansage, doch wer zum Henker ist der Typ? Ich neige mich zu meinem Nachbarn und flüstere im diese Frage zu. Das ist Voltaire, ein französischer Philosoph und Schriftsteller bekomme ich leise zur Antwort. Nun gut, man kann ja nicht alle kennen…

Jetzt malt mal nicht so schwarz, beruhige ich die Gemüter, Geld ist doch auch nicht alles im Leben!

Genau, Spaß, Flexibilität und Frauen bei der Arbeit, darauf kommt es an, wirft der engl. Entertainer Chris Howland in die Runde und ergänzt: „Niemand hat so viel gleitende Arbeitszeit wie ein Skilehrer.“ Das ist doch das was zählt.

Albert Einstein schüttelt den Kopf und wirft ernüchternd ein:

„Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie.“

Ehrlich, das alles klingt irgendwie Zeitintensiv und muss doch auch besser gehen.

„Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen“ klärt uns Lucius Annaeus Seneca auf, der es ja als römischer Philosoph, Dramatiker, Naturforscher und Politiker wohl wissen muss.

Ihr habt gut Reden, Reiche haben ja keine Sorgen, obwohl… Gönnen tut's Euch ja auch keiner so wirklich…

Das ist nicht so schlimm, „Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung“ führt Wilhelm Busch völlig zu Recht aus und lehnt sich selbstbewusst in seinem übergroßen englischen Kamin-Sessel zurück.

Mir scheint, alles hat Vor- und Nachteile und wie man es hat, gefällt es einem nicht.

Ich habe ganz andere Ziele als Ihr, lässt uns Elon Musk wissen und schafft bei mir eine gewisse Neugier wie sein Satz weitergeht…

„Ich möchte mit meinem Unternehmen SpaceX den Mars besiedeln, um die Menschheit zu retten und das möglichst bevor der dritte Weltkrieg ausbricht. Und ich möchte gerne auf dem Mars sterben, solange es nicht bei der Landung ist.“ ergänzt er auf seine bekannte humorvolle Art. (Frei übersetztes Zitat)

Wir alle lachen herzhaft, aber nicht in der Art wie man Schwätzer auslacht, sondern voller Achtung, da wir sicher sind, dass genau Elon Musk das tatsächlich auch durchzieht. Und das sicher nicht nur weil er sein Tesla-Cabrio bereits dort hin geschickt hat.

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So angenehm es am Feuer auch ist, macht sich doch so langsam, vielleicht auch durch die zahlreichen Whiskys, leichte Müdigkeit in der Runde breit und wir waren uns alle bei einem einig:

Am wenigsten sündigt man beim Schlafen – In diesem Sinne: Gute Nacht!

Und da – es musste ja irgendwann so kommen – klingelt plötzlich mein Wecker, ein unangenehmes Geräusch beendet diese Nacht mit tollen Träumen und der Alltag holt mich wieder ein…. Leider… Auf zur Arbeit…