Aktien günstig handeln – Gewinne einfach optimieren

Warum Aktienhandel Geld vernichtet

Eines ist sicher, schon durch das Kaufen und Verkaufen von Aktien entsteht der erste Verlust. Und auch das Verwahren der Aktien in einem Depot kann durch regelmäßige Gebühren langsam aber beständig Kapital vernichten. Vor allem wer klassische Wege beschreitet und mal eben die Aktien über seine Hausbank handelt, wird schnell mit einem Prozent oder sogar noch mehr Gebühren für den Kauf bzw. Verkauf zur Kasse gebeten. Zusammen mit der fälligen Depotgebühr summiert sich das schnell zu einem ordentlichen Betrag. Will man mit seinen Aktien also Geld verdienen, muss man diese Nebenkosten erst einmal durch Kurssteigerungen und Dividendenzahlungen mit erwirtschaften, bevor man in die Gewinnzone kommt.

So spart Ihr bei diesen Nebenkosten deutlich

Hinweis: Wir geben hier ausdrücklich KEINE Handlungsempfehlung oder Kaufberatung und natürlich kann man an der Börse auch alles verlieren!

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Bereits durch den Aktienkauf über die Online-Portale der Filialbanken könnt Ihr gegenüber dem Kauf am Filialschalter Eurer Hausbank einiges sparen. Noch billiger bieten den Handel reine Online-Broker wie Comdirect, Consorsbank, ING (ehem. ING-DiBa) oder die Onvista Bank an. Aber auch Anbieter aus dem Ausland, wie beispielsweise die holländische DeGiro sind bekannt für ihre günstigen Transaktionsgebühren, mit denen sie sogar die genannten Online-Broker preislich unterbieten. Diese sollte man also unbedingt in einen Vergleich einbeziehen. Wollt Ihr vor allem Aktien des amerikanischen Marktes handeln, könnt Ihr diese über den amerikanischen Anbieter Interactive Brokers derzeit wohl am günstigsten handeln. Möchtet Ihr US-Großkonzerne die im Dow Jones gelistet sind traden, könnt Ihr dies auch direkt am deutschen Markt über Xetra als Börsenplatz günstig ausführen. Für kleinere US-Werte genießt die Börse Berlin einen guten Ruf als idealer Börsenplatz. Welche Punkte die Kosten beeinflussen und wie Ihr günstig mit Aktien handelt, lest Ihr nachfolgend.

Der richtige Anbieter und was Ihr wissen müsst

Wie gesagt beeinflusst Eure Wahl des Brokers über den Ihr handelt deutlich die anfallenden Unkosten und somit Euren Gewinn. Also seht Euch das Preis-Leistungs-Verzeichnis der Anbieter an und vergleicht die Preise.

>>> Lest alles über das Investment Aktien und die alternative Anlage in Fonds, sowie viele weitere interessante Anlagemöglichkeiten in unserem Wiki. <<<

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Folgende Aspekten solltet Ihr u. a. kennen und beachten:

  • Transaktionsgebühren – Grundgebühr + prozentuale Gebühr vom Kurswert. Handelt Ihr oft mit kleineren Beträgen oder selten mit großen?
  • Mengenrabatt für Vieltrader teilweise möglich
  • Gebühren für telefonische Order, falls Ihr diese nutzen wollt
  • Gebühren für Orderzusätze wie "Limit" oder "Stop Loss"
  • Teilausführungen beim Aktienkauf – Teilw. Transaktionskosten pro Ausführung
  • Gebühren fallen beim Kauf und beim Verkauf an
  • Bei regelmäßiger Aktienanlage die Gebühren des Aktiensparplans ansehen

  • Spread – Differenz zwischen An- und Verkaufspreis kann erheblich nach Tageszeit und der Wahl des Börsenplatzes schwanken

  • Börsenplatzgebühren – Werden vom Broker an Euch weiter berechnet
  • Bei Auslandsaktien Kosten für Broker und Börsenplatz

  • Depotgebühren

  • Achtet auf Neukundenangebote
  • Wünscht Ihr persönliche Beratung, dann ist Eure Hausbank für Euch wohl besser geeignet, als ein Discount-Broker

Prüft das Preis-Leistungs-Verzeichnis von Eurem Anbieter regelmäßig, denn dieses wird von Zeit zu Zeit überarbeitet und dann kann ein günstiger Broker auch schnell mal teurer sein als seine Wettbewerber.

Neue Wege im Aktienhandel

Es wurde aktuell angekündigt, dass Aktienhandel über die neue Trading-App BUX sogar provisionsfrei angeboten wird. Dazu haben Holländer eine Sozial-Trading-App entwickelt, die nun auch in Deutschland verfügbar ist.

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Das Besondere an der App soll nicht nur ein Kostenvorteil sein. Vielmehr möchte man den Aktienhandel einem jüngeren Zielpublikum, auf moderne Art und Weise im Sozial-Media-Style, schmackhaft machen. Die App bietet übrigens die Möglichkeit den Aktienhandel auch erst einmal mit Spielgeld, den so genannten „Fun Bux“ zu erlernen. Wer möchte kann dann mit den „Real Bux“, also echtem Geld handeln. Laut Anbieter hat die App bereits über 900.000 Benutzer, 65.000 davon traden mit echtem Geld.